Sonntag, 14. März 2010

Familienfeier...

sooo....jetzt mal ein paar Worte zu meinem Aufenthalt in Polen...besser noch zu der Familienfeier...

Kurz:
  • Familie sehr groß
  • viel Essen
  • ein Gay-Lord als Onkel + Ikone
  • eine Frau mit sehr starkem Bartwuchs als Tante
Lang:

Es war einmal die Familie meines Opas. Die hat beschlossen eine kleine, aber feine Feier zu organisieren....am A**** der Welt....in Byslaw...
Der Saal war aber recht groß, passten also alle rein. Ich glaube sogar es war das einzige Lokal in diesem Kaff.
Anfang: Hallo hier, Küsschen da, Ach bist du groß geworden, trallala...
Zur meiner Verwunderung kam eine Person auf mich zu, bei deren Geschlecht ich mir nicht sicher war. Diese Person war männlich gekleidet (Anzug mit Krawatte) und hatte einen Schnäuzer (auf jeden Fall für eine Frau zu viele Haare). Doch diese Person kam näher und es stellte sich heraus, dass es eine Tante von mir ist...jah jah....eine TANTE...WEIBLICH....MIT SCHNÄUZER!!!! Und was für einer!!! Das wären manche Männer neidisch drauf...
Nach der ganzen Begrüßungszeremonie gab es erstmal ein Süppchen zum Aufwärmen. War auch wirklich richtig kalt., viel Schnee und Minus-Grade. Dann folgte recht schnell der Hauptgang (Kartoffeln durften natürlich nicht fehlen) und alle wurden satt.
Es folgte nun die Vorstellung der Einzelnen Familienabzweigungen. Die Ältesten stellten Ihre Familien quasi nochmal einzeln vor.
Alles schön und gut....doch dann erblickten meine Cousine und ich jemanden....einer, der aufrecht ging mit ausgestreckter Brust, edel angezogen, einen riesen Ring am kleinen Finger, eine Bling-Bling Brosche und einen Lakaien hinter sich herlaufen.
Er stellte sich jedem höflich vor, sein Lakai wurde nicht vorgestellt. Gehört sich ja auch nicht^^ Dann kam sein großer Auftritt. Er riss das Mikrofon an sich, und fing an über sein Leben zu prahlen, er sei aber dennoch ein solider, einfacher, nicht protziger oder angeberischer Mann. Ich fragte mich langsam, wer das denn bitte ist, dass er sich persönlich nochmal vorstellt. Meine Mutter klärte mich auf: es war ihr schwuler Cousin. Und der Lakai war gar kein Lakai, sondern sein Loverboy, den er als seinen Sohn ausgab. Ja ja....ich finde das nicht schlimm, ich toleriere das voll und ganz, aber diese Person war eine so unangenehme Person vom Charakter, das musste ich einfach erwähnen. In seiner Langen Rede erwähnte er, dass er für jeden einzelnen Anwesenden ein kleines Geschenkt überreichen möchte, als eine kleine Erinnerung an den Abend. Ich sollte vllt noch erwähnen, dass er unglaublich gerne malt...^^
Naja, auf jeden Fall ging er zwischen dem Kuchen-und-Kaffee-Gang und dem Torte-und-Kaffee-Gang rum, mit einem Fächer Fotos in der Hand, mit dem Bild nach unten zeigend.
Meine Cousine und ich fragten uns allmählich, was denn auf den Bildern zu sehen sei.
Endlich bei uns angekommen, sagte er wir sollen ein Foto ziehen. Ich zog als erste eins heraus.....es war....eine kleine Stadt. Erklärung vom Lord: Diese Stadt hab ich mir selbst ausgedacht. Das mach ich manchmal. (Ahja, dachte ich mir....tolle Erinnerung an das Treffen)
Doch das beste kommt erst noch. Meine Cousine war an der Reihe. Sie zog das Foto langsam heraus, und was war drauf? Ein Jesus-Kopf!!! Erklärung vom Lord: Das ist eine Ikone! Hier ein Bild!!!

Die Ikone in seiner vollen Pracht und meine Stadt im Hintergrund!!!! Einfach Traumhaft!!!!

Diese Ikone ist nun ein Dauer-Gag in unserer Familie und sie wird uns von nun an immer begleiten, egal vohin es geht^^ Es wird demnächst ein weiterer Eintrag zur Ikone folgen.

Lange Geschichte, aber das verdiente einfach einen Eintrag!!!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen